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"Aktion „Rettungskette“: über Grenzen hinweg im Kampf für Menschenrechte

 

301 Organisationen beteiligten sich an der Rettungskette für

Menschenrechte, so auch die Plattform Migration und ihre Mitglieder in

Villach. Am 18.09.2021 versammelten sich rund 40 Menschen, um einen Rettungsring

rund um die Stadtpfarrkirche zu bilden. Mit dieser symbolischen Geste

wurde die Forderung nach sicheren Fluchtwegen unterstrichen."

 

Und eine eigene Seite für die Presseaussendung siehe unten einrichten?

das wäre super nett. Unter news kann die Ankündigung der Rettungskette

dann gelöscht werden.

Falls du Frage hast ruf gerne an oder Schreib mir.

Danke und liebe Grüße,

Carla

Aktion „Rettungskette“: über Grenzen hinweg im
Kampf für Menschenrechte

301 Organisationen beteiligten sich an der Rettungskette für
Menschenrechte, so auch die Plattform Migration und ihre Mitglieder in
Villach.
Am 18.09.2021 versammelten sich rund 40 Menschen, um einen Rettungsring
rund um die Stadtpfarrkirche zu bilden. Mit dieser symbolischen Geste
wurde die Forderung nach sicheren Fluchtwegen unterstrichen.

Seit 2014 sind laut UNHCR 21.500 Menschen auf der Flucht über das
Mittelmeer
ertrunken  (Stand  1.  August  2021).  Mehr  als  850  sind  allein  in 
der  ersten
Jahreshälfte  ertrunken.  Mit der   Rettungskette  für  Menschenrechte, 
von  der  Nordsee  bis  zum
Mittelmeer, wurde das Sterben auf den Fluchtrouten wieder in das
öffentliche
Bewusstsein gerückt. 301  Organisationen  aus  Deutschland,  Österreich 
und  Italien  haben  sich an der Rettungskette beteiligt.

Menschen  versuchen  sich  an  Flugzeugen  vor  dem  Start 
festzuklammern,  hunderte
Menschen  drängen  in  den  Laderaum  von  Flugzeugen.  Die  Bilder  vom
  Flughafen
Kabul  zeigen,  wozu  Angst  und  Verzweiflung  flüchtende  Menschen 
treiben  kann.
Hundertausende sind in Afghanistan auf der Flucht vor Krieg und Gewalt.
Ein  Prozent  der  Weltbevölkerung  ist  nach  Zahlen  der  UNHCR  auf 
der  Flucht,  die
meisten  davon  Binnenvertriebene  oder  Menschen,  die  in 
Nachbarländer  geflüchtet
sind. Die Menschen, die sich in Richtung Europa aufmachen, flüchten über
eine der
Mittelmeerrouten  oder  die  Atlantikroute.  Denn  Fluchtrouten  über 
Land  sind  schon
lange geschlossen und blockiert. Europäische Mitgliedsstaaten brechen
auf den Seerouten aktiv EU-Recht und
verstoßen mit illegalen Pushbacks gegen die Grundrechte-Charta.
Gleichzeitig
werden zivile Seenotrettungsorganisationen kriminalisiert und an ihrer
Arbeit und der
Rettung von Menschen in Seenot gehindert.

Die  „Rettungskette  für  Menschenrechte“  setzt  sich  mit  ihren 
Unterstützer*innen  und
Partnerorganisationen für die Schaffung sicherer Fluchtwege ein. Die EU
muss sich
für  die  Bekämpfung  der  Fluchtursachen  einsetzen  und  Menschen  in 
Lebensgefahr
müssen  gerettet werden, anstatt Menschen  auf der Flucht zu  bekämpfen.
  Die
Mitglieder der Gruppe fordern ein Ende der Kriminalisierung der zivilen
Seenotrettung. Die EU-Mitgliedsstaaten müssen sich auf ein europäisches
Seenotrettungsprogramm verständigen und dieses auch durchsetzen. Weitere
  Informationen finden  Sie  auf  unserer  Homepage
www.rettungskette.eu