Plattform   Was macht die Plattform Migration?  Kärntner MIGRATIONSGESPRÄCHE

Zur Vertiefung der als Hauptaufgabe der Plattform angesehenen Information der Öffentlichkeit zum Thema Migration und der wichtigen Entwicklung des Zusammenlebens aller in der Region Villach bzw. in ganz Kärnten wurde die Reihe „Kärntner Migrationsgespräche“ ins Leben gerufen. Sie dienen der Schaffung eines positiven Klimas für ein verantwortungsbewusstes Miteinander, um einem Klima von Vorurteilen und Fremdenfeindlichkeit in Kärnten die Grundlage zu entziehen. Sie wirken durch ihre Bewusstmachung des Themas Migration in verschiedenen Facetten weit über die Sensibilisierung hinaus und sollen fortlaufend in ganz Kärnten abgehalten werden.

Ziele der Veranstaltungsreihe

Die gut angenommenen Pilotveranstaltungen wurden im Raum Villach abgehalten und zeigten durch Einladungen in andere Städte bereits ihre Auswirkungen:   In der ersten Veranstaltung am 11. Dezember 2012 stellten sich Menschen mit Migrationshintergrund vor, die in Kärnten beruflich erfolgreich arbeiten. „Migration und Stadt“ wurde mit einem Referat von Prof. Erol Yildiz eingeleitet.

In dem zweiten Migrationsgespräch wurde vertiefend auf die tschetschenische Geschichte und die Arbeit des Vereins Aspis eingegangen. „Krieg in Tschetschenien. Perspektiven von Flüchtlingen in Kärnten“ lautete der Titel unter dem Hamzad Amaev und Sigi Stupnig mit den TeilnehmerInnen diskutierten.

Darauf hin erfolgte die Einladung seitens der Fachhochschule Kärnten eine Veranstaltung in Feldkirchen abzuhalten und es gelang dafür den Experten Bernhard Perchinig als Referenten zu gewinnen. An diesem Abend wurde der geschichtliche Umgang Österreichs mit ImmigrantInnen seit dem Ende des 2. Weltkrieges referiert und diskutiert.